Die Hafeneinfahrt der Zitadelle Spandau


Die Einfahrt zum Hafen der Zitadelle Spandau ist heute mit dem Gittertor verschlossen. An anderen Tagen konnte ich schon durch die tonnengewölbte Einfahrt in das kleine Hafenbecken hinein paddeln.

Auf der Website zitadelle-berlin.de lerne ich, dass der Hafen 1995 wieder freigelegt und dabei das Hafenbecken rekonstruiert wurde. Eine geschützte Durchfahrt sei schon auf den Festungsplänen Lynars von 1578 eingezeichnet gewesen, der Hafen in seiner jetzigen Größe sei bei der Umgestaltung der Bastion Kronprinz um 1700 entstanden. Das heute noch vorhandene klassizistische Portal stamme aus dem Jahr 1818.

Die Einfahrt liegt in einer verdeckten Ecke der Befestigungsanlage, sodass sie wohl gut einzusehen und zu verteidigen war. Heute hängen die Äste einiger am Ufer stehender Erlen über der Zufahrt.

The entrance to the harbor of the Spandau Citadel is closed today with the barred gate. On other days I could already paddle through the barrel-vaulted entrance into the small harbor basin.

On the website zitadelle-berlin.de I learn that the harbor was uncovered again in 1995 and the harbor basin was reconstructed. A protected passage had already been drawn on Lynar’s fortress plans from 1578, and the harbor in its current size was created during the remodeling of the Kronprinz bastion around 1700. The classicist portal that still exists today dates back to 1818.

The entrance is located in a hidden corner of the fortification, so it must have been easy to see and defend. Today, the branches of some alders standing on the bank hang over the entrance.

 

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