
An der Ecke zur Wundtstraße weitet sich der Horstweg zu einem kleinen dreieckigen Platz auf. Früher wurde an allen Seiten des Dreiecks beidseitig geparkt. Seit einigen Jahren ist ein Schenkel für Autos ganz gesperrt und an allen Seiten verhindern Poller das Parken. Zusammengezimmerte Hochbeet-Kästen mit Sitzgelegenheiten werden von Anwohnern bepflanzt.
Hier ist das Ergebnis des 2020 durchgeführten Pilotprojekts zum ‘Stadtplatz’.
Ich sitze Freitagabend in der Dämmerung an einem verwitteren, nach ehemaligem Schulmöbel aussehenden Tisch. Ich höre Gespräche von überall her – auch andere beginnen das Wochenende mit einem Abendspaziergang oder sitzen vor Häusern oder auf dem Platz. An der Straße hängen Plakate der fdp, auf denen steht “Raus mit den Pollern”. Der Stadtraum als Abstellfläche für ‘hocheffiziente Verbrenner’. Ich hoffe, daraus wird nichts. Stattdessen gibt es hier nächsten Samstag das zweite Baumfest.
Morgen kommt übrigens die #noafd in unseren Kiez – also 14:00 zum Klausener Platz – dagegen stehen!
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At the junction with Wundtstraße, Horstweg widens into a small triangular square. In the past, cars used to park on both sides along all three sides of the triangle. For several years now, one side has been completely closed to traffic, and bollards on all sides prevent parking. Raised planting beds, cobbled together with seating, are planted by local residents. On Friday evening, as dusk falls, I’m sitting at a weathered table that looks like it came from an old school. I can hear conversations coming from all around – others are also kicking off the weekend with an evening stroll or are sitting outside their houses or in the square. Posters from the FDP hang by the road, reading ‘Get rid of the bollards’. Urban space as a parking area for ‘highly efficient combustion engines’.
By the way, #noafd is coming to our neighbourhood tomorrow – so meet at Klausener Platz at 2.00 pm – let’s stand up against them!
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